Umdenken

Quo vadis, Fridays for Future?

Fridays for Future eröffnet Public Climate School auf Dortmunder Friedensplatz

Zwei Bauarbeiter in orangenen Warnwesten arbeiten mit dem Presslufthammer. Es ist laut. Verdammt laut. Am 25. Mai 2020, einem sonnigen Montagvormittag, bessern sie den Gehweg auf dem Dortmunder Friedensplatz aus. Etwa 100 Meter weiter, direkt vor der Friedenssäule, steht eine Aktivistin mit einem Mikrofon in der Hand. Vor ihr sitzen sieben Leute auf Gartenstühlen und Hockern – natürlich mit anderthalb Metern Abstand und Mund-Nasen-Schutz – und hören der Aktivistin zu. Mit Klebeband haben sich zwei junge Frauen ein Banner auf den Rücken geklebt. Darauf steht: “Klimakrise auFHalten – tu DOch was!” Die Aktivistin heißt Mirjam Bourgett, sie ist 22 Jahre alt und hält gerade die Eröffnungsrede zur Public Climate School. Eine offene Hochschule, initiiert von den Students for Future Ortsgruppen in ganz Deutschland, in der sich die Aktivisten Ende Mai mit Experten, Wissenschaftlern und Interessierten über Klimagerechtigkeit unterhalten wollen. Alles digital, bis auf die Auftaktveranstaltungen in einigen deutschen Städten, denn Großveranstaltungen sind wegen der Corona-Krise weiterhin untersagt. Die Musikbox, die an Mirjams Mikrofon angeschlossen ist, funktioniert nicht richtig. Durch den Hall ist es schwierig, ihrer Rede zu folgen. Außerdem versteht man fast kein Wort, wenn man etwas weiter von der Friedenssäule entfernt sitzt. Ungefähr so, wie der Baustellenlärm die Rede der Physikstudentin übertönt, scheint die Corona-Krise gerade die Fridays for Future Bewegung und ihre Teilgruppen zu übertönen.

Fast genau vor einem Jahr, am 24. Mai 2019, haben genau hier, auf dem Dortmunder Friedensplatz, noch mehrere Tausend junge Menschen lautstark protestiert. Genauso wie in Köln, Düsseldorf, Berlin und auf der ganzen Welt. Mit dem zweiten globalen Klimastreik wollten die Aktivisten die anstehende Europawahl zur Klimawahl machen. Alleine in Deutschland gingen rund 350.000 Menschen mit Plakaten und Bannern auf die Straße. Es waren beeindruckende Bilder. Im Vergleich dazu wirkt die Auftaktveranstaltung zur Public Climate School wie ein verzweifelter Versuch, ein bisschen Aufmerksamkeit der lokalen Presse und Politiker zu bekommen.

Die Fridays for Future Bewegung muss sich fragen: Warum war so manche Maßnahme nicht eher möglich?

Gleichzeitig haben die deutschen Ministerpräsidenten, die Bundesregierung und internationale Regierungen in den vergangenen Monaten Maßnahmen beschlossen, die einige Kernforderungen der gesamten Klimabewegung sogar übertreffen: Der Flugverkehr wurde weitestgehend eingestellt, Urlaubsreisen waren wegen der geschlossenen Grenzen gar nicht möglich, Fabriken mussten ihren Betrieb einstellen und Autos blieben wegen der Kontaktbeschränkungen und Home-Office-Regelungen häufiger in der Garage. Wegen der unmittelbaren Bedrohung durch die Pandemie und ihrer nicht abschätzbaren Folgen war die Politik plötzlich zu Beschlüssen bereit, die sie zuvor als illusorisch abgetan hat. Experten schätzen, dass der CO2-Ausstoß in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 50 Millionen Tonnen sinken könnte. Überraschenderweise könnte Deutschland so das Klimaziel für 2020 erreichen, also 40 Prozent weniger CO2-Ausstoß im Vergleich zu 1990. Das Coronavirus hat zwar vielen Menschen und Unternehmen geschadet, auf das Klima hat die Pandemie – zumindest kurzfristig – aber einen positiven Einfluss.

Einigen Menschen in Deutschland passten diese Maßnahmen überhaupt nicht: Verschwörungstheoretiker, Impfgegner und auch “Verteidiger” der Grundrechte gingen auf die Straße, um gegen die Regierung zu protestieren. Sie haben klare Feindbilder ausgemacht: wahlweise Bill Gates, der allen Bewohnern dieses Planeten bei einer Impfung Mikrochips implantieren will, die Bundesregierung, die die Demokratie aushebeln will, oder die Chinesen, die das Coronavirus in einem Labor in Wuhan gezüchtet haben. Die deutschen Medien haben ihnen viel Aufmerksamkeit geschenkt: Von der Tagesschau über das ZDF bis zur Süddeutschen Zeitung boten sie den Demonstranten eine Plattform für ihre zum Teil kruden Forderungen und Ansichten, ordneten die Proteste aber auch ein. Hinzu kommen regierende Ministerpräsidenten und Bundesminister, die in Talkshows oder Sondersendungen täglich über neue Entwicklungen und Maßnahmen berichten. Sie bekommen die Aufmerksamkeit, nach der die Klimabewegung gerade lechzt.

Zaghafte Versuche, die mediale und öffentliche Aufmerksamkeit wieder auf die Fridays for Future Bewegung zu richten, gab es: Ein Online-Klimastreik am 24. April 2020, an dem Zehntausende teilnahmen, die Public Climate School oder Proteste am Kraftwerk Datteln 4 Ende Mai, wo ein neues Kohlekraftwerk ans Netz gegangen ist. Von der Strahl- und Mobilisierungskraft aus dem vergangenen Jahr ist die Bewegung aber derzeit so weit entfernt wie US-Präsident Donald Trump von einer gesunden Selbsteinschätzung. Trotzdem bleiben die Anliegen der jungen Aktivisten wichtig und berechtigt. Vielleicht werden sie gerade jetzt, wenn die Europäische Union einen Wiederaufbauplan namens “Next Generation EU” mit über 750 Milliarden Euro fördern will, sogar noch wichtiger und bedeutender. Denn wer, wenn nicht die Generation genau dieser jungen Aktivisten, soll die nächste Generation Europas sein? Genau sie soll doch in Zukunft fleißig Steuern zahlen, damit der neue riesige Schuldenberg bis 2058 abgetragen werden kann. Aber wie will man während einer Pandemie auf sich aufmerksam machen, wenn sich die öffentliche Diskussion nur um das Coronavirus und die Folgen der Pandemie dreht? Wie will man auf eine Krise hinweisen, die sich erst anbahnt, wenn eine andere Krise gerade die ganze Welt lahmgelegt hat und weiterhin in Atem hält? Quo vadis, Fridays for Future?

Die Bewegung muss sich neu ausrichten

Dem Coronavirus allein kann Fridays for Future nicht die Schuld am derzeitigen Niedergang geben. Die Wissenschaftler des Berliner Instituts für Bewegungs- und Protestforschung prognostizierten bereits im vergangenen Jahr, dass es nicht dauerhaft möglich sein würde, hunderttausende junge Leute zu Protesten auf der Straße zu motivieren. Deshalb hatten sich die Aktivisten in den Ortsgruppen einen Plan für die Neuausrichtung der Bewegung gemacht: weg von vielen Großdemonstrationen und wöchentlichen Protesten am Freitag, hin zu projektbezogenem Arbeiten und Demonstrationen zu bestimmten Anlässen. Auf dem Papier klingt das gut. Was aber in den letzten Monaten auf diese Ankündigung gefolgt ist, ist dann doch eher enttäuschend. Mit 15.000 Demoschildern vor dem Reichstagsgebäude in Berlin bot der Online-Klimastreik im April 2020 zwar auch in der analogen Welt ansprechende Bilder, doch der breite Zuspruch der Öffentlichkeit und zahllose Berichte in den deutschen Massenmedien blieben aus. Gemeinsam mit anderen Umweltschützern machte die Bewegung mit ihren Protesten am Kraftwerk Datteln 4 auch wieder nationale Medien auf sich aufmerksam. Viel mehr allerdings nicht. Und die Public Climate School war sicherlich eine nette Plattform, um Interessierte aller Altersklassen über den derzeitigen Stand der Klimaforschung zu informieren. Doch die breite Masse erreicht die Bewegung mit so einer Idee leider nicht. Denn die breite Masse sorgt sich zum Teil um ihren Arbeitsplatz, bespaßt die Kinder im Home-Office oder weiß nicht, wie man sich einen Livestream anschaut.

Engere Bindung an Wissenschaftler mit Einfluss

Einen Vorteil, den Fridays for Future für seine Neuausrichtung nutzen sollte, bot die Public Climate School allerdings: die Vernetzung mit Wissenschaftlern. Sie warnen zum Teil schon seit Jahrzehnten vor den Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels, der von einem Teil der Bevölkerung immer noch geleugnet wird. Über einige Jahrzehnte wurden genau diese Wissenschaftler nicht ernst genug genommen, ihre Warnungen und Anregungen für eine umweltfreundlichere Politik wurden nicht konsequent umgesetzt. Erst die Klimabewegung, vor allem die Proteste von Fridays for Future auf der ganzen Welt, hat die Erkenntnisse dieser Wissenschaftler einer breiten Masse bekannt gemacht und wichtige gesellschaftliche Debatten angestoßen. Müssen Papa und Mama wirklich beide ein Auto haben? Müssen meine Eltern meine kleine Schwester wirklich mit dem SUV fast bis ins Klassenzimmer fahren? Kommen wir vielleicht auch mit dem Zug an den Mittelmeerstrand im Süden Italiens, anstatt das Flugzeug zu nehmen? Die breite Diskussion über Klimaschutz hat bereits wichtige Veränderungen in der Lebenswirklichkeit vieler Menschen bewirkt. Einige Erwachsene haben sogar Ortsgruppen von Parents for Future gegründet: Eltern, die ihre Kinder im Kampf für mehr Klimagerechtigkeit unterstützen. Der nächste Schritt wäre nun, dass die Politik nachzieht und sich noch viel konsequenter dem Thema Klimaschutz und Ökologie widmet.

Dass viele Wissenschaftler bereits wichtige Fürsprecher von Fridays for Future geworden sind, zeigt die Gründung der Teilbewegung Scientists for Future. Dazu gehören fast 27.000 Wissenschaftler aus den verschiedensten Fachrichtungen, die eine gemeinsame Stellungnahme zu den Protesten für mehr Klimaschutz unterzeichnet haben. Unter ihnen ist mit Prof. Maja Göpel zum Beispiel eine renommierte Transformationsforscherin, die darüber hinaus Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen ist. Sie berät also federführend genau die Personen, die am Ende die richtungsweisenden Entscheidungen treffen. Genau diese Wissenschaftler muss Fridays for Future noch enger an sich binden, wenn sie die Bevölkerung von ihren Anliegen überzeugen und ihren Einfluss vergrößern will. Mit Blick auf die Bundestagswahl im September 2021 sollte die Bewegung nun in enger Absprache mit den ihnen zugeneigten Wissenschaftlern einen neuen Plan entwickeln. Damit das klappt, muss sie einige lieb gewonnene Prinzipien über Bord werfen.

Erster und zweiter Ansatzpunkt: Dezentrale Organisation aufgeben und konstruktive Vorschläge machen

Dazu gehört erstens die dezentrale Organisation der Bewegung, die den einzelnen Ortsgruppen viel Handlungsspielraum ermöglicht, aber Absprachen erschwert. Auch wenn es vielen Aktivisten der Bewegung nicht gefallen wird: Fridays for Future braucht einige Köpfe, die für die Bewegung stehen und sprechen. Das sollten diejenigen sein, die bislang schon am meisten auf sich aufmerksam gemacht und sich ein gewisses Standing erarbeitet haben: Luisa Neubauer, Carla Reemtsma und Jakob Blasel. Viele Deutsche kennen diese jungen Menschen bereits und erkennen ihre Kompetenz an, auch wenn sie über bestimmte Themen anders denken oder sie für zu forsch halten. Ja, Fridays for Future hat bereits ein Bundes-Presseteam, an das sich Journalisten wenden können. Doch genau dieses Presseteam wird, genauso wie die Presse-Ansprechpartner auf lokaler Ebene, nicht müde zu betonen, dass Fridays for Future eine dezentrale Bewegung ist, was häufig entnervte Journalisten zur Folge hat.

Zweitens muss Fridays for Future nun noch mehr konkrete Vorschläge erarbeiten, die die Bewegung der Politik vorlegen kann. Nur mit Kritik und der Forderung nach einem Klimanotstand kommt sie nicht weiter. Dass die junge Generation nicht politikverdrossen und demokratiemüde ist, hat die Bewegung bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Den perfekten Anlass, um mitzugestalten, bieten die Konjunkturpakete, die nun zum Wiederaufbau der deutschen und europäischen Wirtschaft geschnürt werden. Es muss das zentrale Anliegen der Bewegung werden, zu verhindern, dass die Milliarden, die die Europäische Kommission und die Bundesregierung investieren wollen, wieder in alte Strukturen fließen. Das könnte dazu führen, dass die Corona-Krise dem Klima langfristig doch eher schadet. Hätte sich die Auto-Lobby tatsächlich mit ihrer Forderung nach einer “Abwrackprämie 2.0” durchsetzen können, hätte die jungen Klimaaktivisten auf die Barrikaden gehen müssen. Die Corona-Krise ist die Möglichkeit, einen lang hinausgezögerten Paradigmenwechsel einzuleiten. Vielmehr müssen die Fördermilliarden in den ökologischen Umbau der Wirtschaft fließen. Also in den Ausbau erneuerbarer Energien, den Umbau von Unternehmen, deren Geschäftsmodell so dauerhaft nicht tragfähig ist (z.B. Flugkonzerne), und nicht zuletzt in die Forschung. Denn wie Sascha Lobo in seinem Buch Realitätsschock schreibt, spekuliert die Weltgemeinschaft, die auf der UN-Klimakonferenz im Dezember 2015 das Übereinkommen von Paris verabschiedet hat, in ihrem Abkommen darauf, dass die Forschung bis 2050 bahnbrechende Methoden entwickelt, die die schnelle Energiewende ermöglichen. Wenn von Forschern also schon Innovationen erwartet werden, die heute noch gar nicht vorstellbar sind, dann sollten sie wenigstens entsprechend gefördert werden. Wer sollte mehr Mitspracherecht haben als diese Generation, die in den nächsten Jahrzehnten die treibende Kraft unseres Systems sein wird?

Dritter und vierter Ansatzpunkt: Momentum ausnutzen und Druck auf die Politik aufbauen

Drittens muss Fridays for Future nun das derzeitige Momentum ausnutzen. Viele Menschen in Deutschland sind offensichtlich in der derzeitigen Krise dazu bereit, grundsätzliche Verhaltensweisen zu ändern, wenn sie einen Sinn darin sehen. Das waren in der Corona-Krise: Social Distancing, keine Großveranstaltungen, keine Reisen. Die meisten Deutschen haben diese Maßnahmen ertragen, weil sie eingesehen haben, dass sie vulnerable Gruppen schützen können, die eine Infektion womöglich nicht überleben würden. Die Zeit nach der Corona-Krise kann zu einem Neustart in vielen gesellschaftlichen Bereichen werden. Genau das muss die Fridays for Future Bewegung ausnutzen und so viele Menschen wie möglich von ihren Forderungen überzeugen. Um auch ältere Menschen zu erreichen, die während der Corona-Krise besonders geschützt werden sollten, könnten sie einen Deal vorschlagen, nach dem Motto: “Wir haben in den vergangenen Monaten auf viel verzichtet, um euch zu schützen. Jetzt ist die Zeit gekommen, dass ihr auf gewisse Sachen verzichtet, damit wir in Zukunft noch etwas von diesem Planeten haben!” Die Mini-Version eines neuen Generationenvertrags also. Das ist nicht zu viel verlangt.

Viertens muss Fridays for Future Wege finden, um wieder mehr Druck auf die Politik aufzubauen. Falls Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau die Auftaktveranstaltung zur Public Climate School am 25. Mai 2020 von seinem Fenster im Rathaus aus gesehen hat, wird er wohl mehr geschmunzelt als Druck verspürt haben. Sobald Großveranstaltungen wieder möglich sind, muss die Bewegung anlassbezogen wieder zu großen Demonstrationen aufrufen. Am besten wieder in globalem Ausmaß, national aber immer mit dem Fokus auf die Bundestagswahl 2021. Bis dahin müssen die Bundespolitiker in Berlin die jungen Menschen wieder als eine Bewegung wahrnehmen, deren Forderungen sie bedienen muss. Denn viele derjenigen, die sie bisher gewählt und an der Macht gehalten haben, gehen dann vielleicht zu ihrer letzten Bundestagswahl. Die jungen Aktivisten dagegen werden mit ihren Stimmen zukünftige Wahlen entscheiden. Nur so kann man Politiker beeinflussen, die maximal bis zur übernächsten Wahl denken. Das heißt nicht, dass Formate wie die Public Climate School zukünftig nicht mehr stattfinden sollten. Sie dienen der Vernetzung mit Wissenschaftlern und Interessierten und bringen auch die eigenen Mitglieder auf den neuesten Stand der Klimaforschung. Dieses Wissen ist in persönlichen Gesprächen ein gutes Argument, um Klimaleugnern entgegenzutreten und Bekannte oder die eigene Familie vom eigenen Standpunkt zu überzeugen. Schließlich halten viele Wissenschaftler die Klimakrise für bedrohlicher als die Corona-Pandemie.

Wenn sich die Baustelle auf dem Friedensplatz nicht zu einem Dortmunder Langzeitprojekt entwickelt, wie es in Berlin mit dem BER geschehen ist, dürften die Bauarbeiter mit dem Presslufthammer im Mai 2021 ihre Arbeiten abgeschlossen haben. Und selbst wenn sie dann noch nicht fertig sind, sollten die Aktivisten wieder auf die Straße gehen und vor der Bundestagswahl lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam machen. Wenn Tausende Aktivisten genau wissen, was sie wollen, und die Bewegung wieder in Fahrt geraten ist, dann können sie problemlos gegen einen Presslufthammer anschreien.

Die Interviews zum Beitrag

Moritz Sommer - Foto: ipb

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