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Daten im Sport: Den Fußball entschlüsseln

Immer mehr Fußballvereine setzen auf neue Daten und probieren so mehr Erkenntnisse aus den Spielen und Trainings zu ziehen. Trotzdem steht die Bundesliga in dieser Entwicklung noch sehr weit am Anfang, sagt der Sportwissenschaftler Daniel Memmert. Herr Memmert, für viele gilt Fußball noch als einfaches und simples Spiel. Was sagen Sie als Sportwissenschaftler, der sich tiefgehend mit Daten rund um den Fußball beschäftigt, dazu? Memmert: Einerseits ist das Spiel natürlich in gewisser Weise einfach: Wer die meisten Tore schießt, der gewinnt das Spiel. Auf der anderen Seite ist es tatsächlich so, dass das Erzielen von Toren oft Glückssache ist. Aus Studien wissen wir, dass insgesamt 40 Prozent der Tore glücklich entstehen. Es sind also nur 60 Prozent beeinflussbar. Dieser Bereich ist dann natürlich extrem komplex. Also wenn es um die Frage geht: Wie schaffe ich es diese 60 Prozent zu meinen Gunsten zu beeinflussen? Dabei gilt es im Training verschiedene Faktoren wie Taktik, Technik, Teambuilding und auch konditionelle Aspekte zu verbessern. Aber es geht auch darum zu schauen, welche Informationen ich aus Spielen der gegnerischen …

Foto: adike/Shutterstock.com
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Von den Spuren, die wir online hinterlassen (müssen)

Datenschutz ist wichtig. Unternehmen sammeln das, was wir im Netz hinterlassen. Wir müssen uns besser schützen. Soweit würden die meisten Internetnutzer zustimmen. Doch in der Praxis stimmen wir dem Datensammeln oft allzu schnell zu. Dabei sind schützende Instrumente und Programme oft nur ein paar Klicks entfernt. Warum ist das so? Rebecca Rohrbach geht der Frage nach, wie sich unsere Vorstellung von Privatsphäre durch das Netz verschoben hat. Ihr Text ist ein Auszug aus dem Buch „Wenn Maschinen Meinung Machen“, das im März 2018 im Westend-Verlag erschienen ist.  Wir alle haben Angst vor Trojanern. Diese fiese Malware, die sich hinterhältig in unseren Computern einnistet, ohne dass wir es bemerken. Wenn wir Pech haben, bleibt sie unentdeckt. Im besten Fall schlägt jedoch unser Antiviren-Programm an und setzt auf Hochtouren alle Hebel bis zur Beseitigung in Gang. Dass wir einem dem trojanischen Pferd sehr ähnlichen Phänomen jedoch öfter aufsitzen als uns lieb ist, sehen wir viel zu selten. Als ich die Suchmaschine meines Vertrauens aufgerufen habe, um für dieses Essay zu recherchieren, habe ich nicht großartig darüber nachgedacht, …